
Runenmagie aus Überlieferungen
Unsere Runenmagie wurzelt auf überliefertem Runenwissen aus Familienhand – von Völven, runischen Heilern und runischen Schamanen über Generationen weitergegeben. Wir bieten Runen, Amulette, Begleitung und traditionelles Wissen aus dem alten Kanon, den wir selbst leben und anwenden.
Im Einklang mit den Rhythmen der Natur entstehen Schätze, die begleiten, schützen, Freude bringen und erinnern.
Alte Schriften über das Wirken mit Runen -
Runenmagie als spirituelles und kulturelles Erbe
Wir leben Runen – nicht nur, weil sie Teil unserer Geschichte sind.
Sie erinnern uns an unsere Gaben, nähren unsere Wurzeln und helfen
uns, wie ein starker Baum im stürmischen Leben zu stehen.
Ein tiefgreifender Teil unseres spirituellen und kulturellen Erbes wurde
über Jahrhunderte von einer Familie gut behütet. Vor 350 Jahren gingen
einige der ältesten Schriften verloren, doch die Bewahrer der Familie Brunnckow konnten den verlorenen Teil der Überlieferungen rekonstruieren. So halten wir heute vermutlich die umfangreichsten Lehren in Händen, die es über das Wirken mit Runen gibt: Tausende Lehrrollen und Lehrschriften – der gesammelte Erfahrungsschatz vieler Generationen von Völven, runischen Heilern und Schamanen.
Dieses Gedankengut entstammt nicht dem alten Patriarchat.
Es wurde von Menschen verfasst, die gesunde Polarität, gleichberechtigte Gemeinschaft und tiefe Verbundenheit gelebt haben – getragen von einem klaren Verständnis der kosmischen Ordnung.
Ich bin dankbar und glücklich, in unserem gemeinsamen Weg und Wirken mein
Zuhause gefunden zu haben.
Litha Menan über Rewa Kasor
Nicht nur die alten, bis heute wirksamen Worte berühren mich – sondern auch die Menschen, die dieses Wissen unverfälscht bis in unsere Zeit weitergegeben haben.
Allen voran mein Mann, Rewa Kasor: einer, der mit Schalk im Nacken und einem wölfischen Grinsen hinter der nächsten Ecke lauern kann – und zugleich mit scharfem Blick durchdringt, was gesehen werden muss.
Ein halbes Leben lang ist er schamanisch gereist und hat nicht nur die Schriften bewahrt. Er hat jedes einzelne Wort selbst erfahren und mit den Runen Dinge vollbracht, die manch einer ein "Wunder" nennen - und manch anderer als "Teufelswerk" schmähen würde.
Nach 55 Jahren seit seiner ersten Runenreise ist es ihm gelungen, die Grundlagen der alten Runentradition verständlich und praxisnah zugänglich zu machen. Und mehr noch: Er öffnet nun Schritt für Schritt den Zugang zu den ursprünglichen Schriftrollen selbst – erstmals auch in Buchform.
Vier Jahrzehnte Arbeit liegen darin.
Und am Ende werden es nicht weniger als drei Dutzend Bände mit jeweils rund 500 Seiten sein, die diese Überlieferung bewahren.
"Wer die Runen anruft, der rührt nicht bloß an Zeichen, als wären sie Zier und Schnitzwerk, sondern an den Grund, worauf alle Dinge stehen. Denn die Rune ist nicht das Holz, worin sie geritzt, noch der Stein, worauf sie gezeichnet, sondern sie ist eine Weise, wie Welt und Wille einander berühren."
Aus der kanonischen Lehrrolle XIX - Von Verantwortung, Preis und Rückwirkung (Runen Wissen 2)

Rewa - über Kritik an den Bänden "Runen Wissen"
Es gibt von freundlichen Hinweisen bis zu „Entlarvung als Fälschung“ Kritik an den Bänden „Runen Wissen“. Dabei geht es um moderne und teils technische Begriffe, die in der Mitte des 17. Jahrhunderts vermutlich noch nicht verwendet wurden und eindeutig nicht zum Stil der Ausführungen passen. Dabei wird aber folgendes übersehen:
Der Kanon der runischen Künste wurde nicht einmal geschrieben und dann beiseite gelegt. Er wurde genutzt, erweitert, verbessert, korrigiert und überarbeitet bis in die heutige Zeit hinein. Was für die Kodizes gilt, gilt ebenso für die Rollen und Lehrschriften, denn: „In den Kodizes spricht nicht der Mut des Einzelnen, sondern die Erinnerung vieler Irrtümer.“
Die meisten Änderungen wurden vermutlich im 20. Jahrhundert vorgenommen. Zumindest sind frühere Änderungen nicht dokumentiert worden oder diese Dokumentationen wurden nicht mit überliefert. So wurde beispielsweise in den ursprünglichen Überlieferungen nur von „den Runen“ gesprochen. Das es sich dabei ausschließlich um die Runen des älteren Futhark handelt, wurde einfach vorausgesetzt. Eine entsprechende Konkretisierung wurde erst Ende der 70er / Anfang der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts vorgenommen.
Noch deutlicher wird es bei Änderungen der Begrifflichkeit. Die drei Runenklassen als „meisterlich‟, „ungetreut‟ und „versühnlich‟ zu bezeichnen würde heute Fragen aufwerfen. Sie wurden in „dominant‟, „neutral‟ und „ausgleichend‟ umbenannt. Ähnlich war es mit den Zeichenklassen. „Urständliche‟, „fügliche‟ und „dienstbare‟ Zeichen bezeichnen wir heute als „Primäre Setzungsträger‟, „Funktionale Zeichen‟ und „Sekundäre Zeichen‟.
Der Begriff „Notdurft‟, der für „Notwendigkeit‟ steht, wird heute auch so bezeichnet. Allerdings ist er ein Beispiel dafür, dass der Austausch einzelner Begriffe nicht immer konsequent vollzogen wurde, denn „Notdurft‟ lässt sich gerade in einigen Lehrschriften immer noch finden. Hat aber nix mit Toilettengang zu tun.
Es gibt sicher noch eine ganze Reihe von Beispielen. Worte wie Stabilisierung, Fehlertypik und ähnliche tauchen in einigen Rollen und Lehrschriften auf, und in anderen nicht. Das lässt darauf schließen, dass manchmal auch nur einzelne Themen „modernisiert‟ wurden.
Litha und ich nehmen keine Änderungen an den Texten vor. Weder eliminieren wir moderne Begriffe, noch modernisieren wir die Überlieferungen. Sie sind, so wie wir sie vorliegen haben, natürlich gewachsen und so bleiben sie auch. Punkt.
Ein Wort zum Thema Künstliche Intelligenz muss ich aber noch loswerden. Vielleicht kann eine KI irgendwann einmal solche Bücher wie „Runen Wissen“ schreiben. Aktuell ist das aber gar nicht möglich. Einfach deswegen, weil eine KI sich solch ein umfangreiches Thema nicht selbst „ausdenken‟ kann. Und es gibt meines Wissens keine Vorlage, die von KI für die Entwicklung derartiger Texte genutzt werden könnte.
Dass der Inhalt unserer Bücher nicht jedem gefällt, ist keine Überraschung. Manche der Überlieferungen stehen im Widerspruch zu gängigen Praktiken und das verärgert den einen oder anderen selbsternannten Runenguru. Das ist nun aber wirklich nicht unser Problem.
Allerdings nutze ich KI zur Systematisierung der Dokumente. „Per Hand‟ wäre das eine Sisyphosarbeit und ich hätte vermutlich längst hingeschmissen. Zwar müssen wir trotzdem alles noch sichten und überprüfen, aber wir sparen dadurch Wochen, wenn nicht sogar Monate an Vorbereitungsarbeit und können uns auf die Erstellung der Bücher konzentrieren. Darin sehe ich nichts Falsches.

Über unser Runen-Handwerk
Wir fertigen Amulette in liebevoller Handarbeit aus sorgsam gesammelten Hölzern unserer Umgebung an. Sie sind nur ein kleiner Teil unserer Runenpraxis, aber etwas zum Fühlen, das wir mit gutem Gewissen auch in einer breit gefächerten Form weitergeben können. Dabei konzentrieren wir uns allerdings bewusst auf allgemeine Aspekte.
Wirklich tiefgreifende Runenarbeit geht eine sehr eigene, enge Verbindung mit Menschen oder Orten ein. Dafür braucht es Zeit und persönlichen Kontakt und führt über das Runenhandwerk hinaus. (Mehr über unsere Wegbegleitung findest du hier.) Amulett-Wünsche lassen sich oft stimmig und verantwortungs-voll umsetzen, doch manches Mal braucht es einen anderen Weg. Wir sprechen offen darüber, was möglich und tragfähig ist. (Fragen kostet nichts :-))
Wir ritzen Runen nicht als Hilferuf, in der Hoffnung sie allein würden eine Veränderung herbeiführen.
„Wer Maß hält, erkennt: Nicht jedes Übel verlangt ein Zeichen. Nicht jede Sehnsucht verlangt Bindung. Nicht jede Furcht verlangt Bann. Viele Dinge verlangen zuerst: Schlaf, Gespräch, Abschied, Geduld, Wiedergutmachung. Wo das Menschliche getan ist, kann die Rune helfen. Wo es nicht getan ist, wird die Rune zur Maske.“ (Runen Wissen 2)
Die unterschiedlichen Runenweihen folgen dem Kanon, nach dem wir uns richten. Zugleich nutzen wir heutige Möglichkeiten, etwa indem wir die Runen mit geschmolzenem Bernstein umschließen. Um die alten Wege zu ehren und ihnen treu zu bleiben, müssen wir keine „Runer aus längst vergangenen Zeiten“ spielen. Unser Fundament, unsere Erfahrung und unser Gespür eröffnen uns immer wieder neue Erkenntnisse, die sich stimmig mit den alten Weisen verbinden.


Meditation mit Runen
Wir sagen: Runen sorgen für das Gleichgewicht der Kräfte im Universum.
Ritzen wir Runen, entstehen kleine Werkzeuge, die unsere Verbindung zu den Urkräften erleichtern. Wer spürbare Runen ritzen und sie für eine Aufgabe kanalisieren möchte, sollte zuvor seine Naturverbindung stärken und in einer Runenreise seine persönliche Verbindung zu den einzelnen Runen ergründen.
Aus diesem Grund verkaufen wir keine fertigen Runensets: Ein Runenset begleitet bei der inneren Schattenarbeit und ist etwas sehr Persönliches. Einflüsse von Fremden sind dabei zu vermeiden. Daher leiten wir lediglich die Erstellung eines eigenen Runensets an.
Mehr darüber im Grundlagenbuch "Runen Wissen 1"
Aus dieser Verbindung heraus (nicht aus dem Kopf) zeigt sich die passende Wahl der Runen. Wir orakeln nicht und haften Runen auch keine negativen Wirkungen an. Runen sind weder gut, noch böse - sie sind Prinzipien, Schlüssel und Knoten der Ordnung. "Wer sie knüpft, knüpft auch an sich."
Runen mit Bernsteinpulver
Bernstein kann unterschiedliche Energien ausgleichen und Materialien so verbinden, dass ein gleichmäßiger Energiefluss entsteht. Wir schmelzen um unsere Runen einen Ring aus Bernsteinpulver direkt in das Holz. Dieses Vorgehen ist das Ergebnis einer langen Reihe von Versuch und Irrtum und zeigt einen deutlich ruhigeren und stabileren Energiefluss als bei von Hand geritzten Runen. Sehr persönliche Runen ritzen wir nach wie vor mit rotem Feuerstein. Warum wir in unserem Shop kaum handgeritzte Runen zum freien Verkauf anbieten, kann in unserem Blog nachgelesen werden:
Grußkarten aus
Büttenpapier & Pilzleder
Ab und an muss jeder mal den Kopf frei bekommen. Wir machen dann Spaziergänge am Fluss oder im Wald und lassen uns überraschen, was uns begegnet.
Unsere Grußkarten entstehen aus Materialien, die hier vor unserer Haustür wachsen, oder mit Motiven, die in unserer Landschaft und ihren alten Geschichten verwurzelt sind. Alles entsteht in Ruhe – mit Zeit und Sorgfalt.
Das Einlegepapier wird aus echtem Büttenpapier geschöpft, erkennbar an seinen weichen, unregelmäßigen Rändern und der warmen, natürlichen Struktur, die man sofort fühlen möchte.
Das Deckblatt besteht aus Pilzleder – einem Material, das aus den Fruchtkörpern heimischer Baumpilze entsteht. Es fühlt sich überraschend glatt und geschmeidig an und zeigt Farben, wie sie die Natur selbst hervorbringt: von hellem Elfenbein über erdige Brauntöne bis tiefes Schwarz, ganz ohne künstliche Zusätze.
So wird jede Karte zu einem kleinen, besonderen Stück Handwerk – ideal für Menschen, die natürliche Materialien lieben und gerne etwas mit Charakter verschenken.